Noch 2 Tage: No King, No Queen

Was wir sehen werden, ist nichts weniger als eine Inthronisation. Das Medium dazu sind die tausend Kameraaugen, die am Ende mehr oder weniger linear in einen Bilderfluss zusammengefügt werden. Am anderen Ende der Flut sitzt hie Endverbraucher*in und fragt sich vielleicht etwas. Was ist real? Wie riecht es im Dschungel? Warum sind da so wenige…

Was wir sehen werden, ist nichts weniger als eine Inthronisation. Das Medium dazu sind die tausend Kameraaugen, die am Ende mehr oder weniger linear in einen Bilderfluss zusammengefügt werden. Am anderen Ende der Flut sitzt hie Endverbraucher*in und fragt sich vielleicht etwas. Was ist real? Wie riecht es im Dschungel? Warum sind da so wenige Tiere? Ein Problem so alt wie Fernsehen, was schon die alten Griechen kannten. Pluto der alte Plutoniker. Das Leben als Schattenspiel, von dem wir wieder Nix sehen, weil der größte Zuschauer immer direkt vor uns sitzt. Jemand bestimmt den Bilderfluss auf der Senderseite und ich selbst auf der Empfängerseite. Mache ich es aus, existiert der Urwald dann immer noch? Was geschieht mit den König*innen der Vorjahre? In welchen Winkel des Bildschirmkastens verschwinden sie und wie kommen sie wieder hervor? Und warum ist der Dschungel für deutsche Zuseher in Australien? Und wer ist die Königin und wer der König von Amerika? Und wohin wird das übertragen? Was sind die Dinge noch, was der Urwald? Ein Abbild eines Abbildes, das in den Studios in Hürth ebenfalls platziert sein könnte.

Eurythmics / King and Queen of America / https://youtu.be/-9nZhdEdBKw?si=dbT15w5PuEmDLXvA