Gedanken zum Montag

Ein Gastbeitrag von Bernhard von der Mäusepolizei Mit drei Gängen lässt´s sich´s leben. Mit fünfen aber auch – sogar schneller. Verspricht der Autoverkäufer. Er verschweigt: irgendwann kommt schwarzer Rauch aus dem Auspuff. Dieser signalisiert auch in diesem Fall, dass das Ziel noch nicht erreicht ist. Was sind schon Ziele? Wenn doch der Weg das Ziel ist,…

Ein Gastbeitrag von Bernhard von der Mäusepolizei

Mit drei Gängen lässt´s sich´s leben. Mit fünfen aber auch – sogar schneller. Verspricht der Autoverkäufer. Er verschweigt: irgendwann kommt schwarzer Rauch aus dem Auspuff. Dieser signalisiert auch in diesem Fall, dass das Ziel noch nicht erreicht ist.

Was sind schon Ziele? Wenn doch der Weg das Ziel ist, so bleibt dennoch die Erkenntnis, dass es immer auf diesem voran gehen muss (Leitspruch der Galeerensklaven, vermutlich 100 v. Chr.)

Aber wir kennen das: selbst die road to nowhere ist immer verstopft – spätestens jedenfalls ab 07:30 Uhr in Fahrtrichtung Essen. Das ist sicherer als die Rente.  Liegt die wahre Hoffnung also eigentlich im gelassenen Verweilen auf dem Randstreifen – wartend auf den gelben Engel oder wenigstens die Straßenmeisterei?

Die Realität auf dem Pannenstreifen der Ratlosigkeit liefert dann im Laufe der Zeit ungeahnte Lösungen für nie geahnte Probleme (praktischer Verbrauchertipp im Anhang)

Apropos Straßenmeister. Meister fallen so tief im Westen längst nicht mehr vom Himmel, das ist bekannt. Straßenmeister aber auch nicht. Aber sie fallen: gewollt oder ungewollt. Ob vor oder im Strafraum liegt aus Mangel an allgegenwärtigen VARs meist zum Glück noch im Auge des Betrachters. Da kann selbst ein Starlink nicht immer helfen.

Vielleicht könnte er dies, aber wer weiß das schon? Wer will das wissen? Und warum? Verglüht ist er wohl nicht, doch jäh aus der gewohnten Umlaufbahn gerissen, liegt er nun da. Im ehrlichen und vertrauten Kreisligamatsch. Gleich daneben der sympathischen Schlump und sein ebenfalls vergessenen Weltraumfreund Freund Fred. Kann er also nicht helfen, tut dies der elektrische Nagelknipser. So einfach ist es am Ende.

Wenn im Wein die Wahrheit liegt, liegt im Matsch die Freiheit. Doch – fragt sich der gelernte Galeerenruderer – Freiheit, was ist das? Was ist ein Tag ohne zielloses Rudern unter Deck wert? Unten, ja da träumt er vom Tageslicht – oben angekommen drohen schon bald Sonnenbrand und Brandfleisch. Ach wie schön wär jetzt Panama… Am besten wieder im schattigen zweiten Unterdeck. Wo ist die Galeere mit dieser Fahrtrichtung? Am Kai sehe ich nur stinkende Kreuzfahrtschiffe und die sind bekanntlich erst ab 70+ interessant – wie die elektrischen Nagelknipser (leider gibt es diese vielversprechende Jungpunkband noch nicht, aber passende Clip wurde ja schon produziert) Bis 70+  ist ja noch…

Fehlfarben – „Paul ist tot“ (was ich haben will…)

Alien sex fiend – „smells like shit“

Die elektrischen Nagelknipser –  „mit Komfort“

https://www.facebook.com/61577757873077/videos/1521442659144989

Ohne Zusammenhang und Kommentar – weil´s geht

Bonusmaterial:

Käse schließt den Artikel

konkurrenzlos, unnachahmlich, authentisch – nur echt aus Holland

The Flirts „Passion“